Ausgabe vom 21.06.2009

Bad Hörde am See wird jetzt auch noch Luftkurort

Brennende Halde in Hörde am Phoenixsee

Kohlefunde werden innovativ genutzt

Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, wurden jetzt auf dem Grund des Phoenixsees ausreichende Mengen Kohle gefunden, um Bad Hörde um eine neue Attraktion zu bereichern. Die mit Untersee-Baggern geförderten Mengen reichen aus, eine mittlere Kohlen- halde zu errichten. Diese soll sich den Planungen zufolge selbst entzünden und so die Hörder Atmosphäre mit wertvollen Spuren- elementen anreichern. Die entstehende Wärme soll die Badesaison um drei weitere Monate im Jahr verlängern.
"Wenn die Halde geschickt angelegt wird, können wir damit rechnen, dass es bald wieder den glutroten Nachthimmel geben wird, der Hörde einst berühmt machte" hofft Maria Kötter, die unter der Hörder Fackel aufwuchs und die nächtliche Beleuchtung sehr vermisst. (Die Hörder Fackel war der hohe Kamin des Stahlwerks, an dessen Spitze durch das kontrollierte Verbrennen des bei der Stahlerzeugung anfallenden Konvertergases meterhohe Flammen entstanden.)

Geniale Idee freut die Hörder Yachtbesitzer

Ein Windjammer in der Waschstrasse am Phoenix-See in Dortmund-Hörde

Peter Weschkes neuester Clou

"Man muss halt mit der Zeit gehen" meint Peter Weschke, Betreiber der Bavaria-Tank- stelle in der Herrmannstrasse. Nachdem er schon letzten Monat einen direkten Kanal vom Phoenixsee in seine Waschstrasse anlegen liess, ist er in der Lage, neben den üblichen PKW-Wäschen auch das Reinigen von Motoryachten anzubieten. "Kopfzerbrechen bereiteten mir nur die zahlreichen Anfragen der Segler, denen ich diesen Service aufgrund der hohen Masten nicht anbieten konnte." Die geniale Lösung des Problems ist ein breiter Schlitz im Dach der Wasch- strasse. Jetzt müssen nur noch die Masten von Hand gereinigt werden.

Bad Hörder Didjeridoo zwingt Forscher zum Umdenken

Bad Hörder Didjeridoo

Neuer Fund stellt Musikgeschichte auf den Kopf

Rätsel gab den Archäologen ein bei den Ausgrabungen an der Hörder Burg gefundenes Musikinstrument auf. Zwar war den Fachleuten sehr schnell klar, um was es sich dabei handelte, doch war der Fund für diese Boden- schicht vollkommen untypisch. "Didjeridoos kommen in dieser Gegend zwar häufiger vor, doch die Datierung bereitete uns einiges Kopfzerbrechen" erläutert Horst Schliemann, Leiter der Historikerkomission. "Erst die Radiokarbonuntersuchung gab uns die Gewissheit, dass der Fund tatsächlich in diese Schicht gehört. Das Didjeridoo ist zweifelsfrei der frühen Kultur der Hörder Eisenschnitzer zuzurechnen und ca. 32000 Jahre alt." Doch damit nicht genug. Ging man bisher davon aus, dass das Didjeridoo eine Erfindung der australischen Ureinwohner ist, so wird man jetzt den Ursprung dieser Instrumente nach Bad Hörde verlagern müssen. Früheste Abbildungen in Australien sind erst ca. 20000 Jahre alt. Auf welchem Wege die Hörder Erfindung dorthin gelangt ist, oder ob es sich um eine Parallelentwicklung handelt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.

Bavaria Peter Weschke Hörde


aktuelle Werte:


Bavaria Peter Weschke Hörde


Bild und Bericht, Volker Siegfried Dinter


Bavaria Peter Weschke Hörde


Wasser Schank- und Speisewirtschaft


http://www.huj-do.de